Wissenswertes und vielleicht auch nicht ganz so Wichtiges

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Aus Anlass der                                         Gedenkfeier

70 Jahre

nach Schließung

der Internierungs-/Vernichtungslager

im ehemaligen Jugoslawien

 

sind am Samstag, 14. April 2018, Andreas Klein 1. Vorsitzender des Heimatortausschusses Kischker, Sebastian Gerber und ich, Werner Neumann, nach Sindelfingen zur Gedenkfeier ins Haus der Donauschwaben gefahren.

   Zusammen mit ca. 120 Gästen konnten wir eine bestens durchorganisierte Feier miterleben.

Viele Zahlen und Einzelschicksale wurden von den Rednern vorgetragen. Einige  der damals Betroffenen waren unter den Gästen.  Es war eine gelungene Feier.

   Anschließend waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen, gespendet von der

Bäckerei-Konditorei Sehne. Vielen Dank!

Bei Kaffee und Kuchen konnten interessante Gespräche geführt werden.

 

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In den Monaten März bis Mai 1948 wurden die Vernichtungslager im ehemaligen Jugoslawien aufgelöst. Die Überlebenden dieser schrecklichen Zeit - Herbst 1944 - wurden entlassen. Sie durften nicht zurück in ihren ehemaligen Wohn- oder Geburtsort - es war keine Freiheit. Die Menschen  mussten sich auf drei Jahre Zwangsarbeit auf Staatsgüter verpflichten. Frei waren unsere Leute erst nach Ablauf dieser drei Jahren.

   Die meisten stellten dann gleich einen Ausreise-Antrag und sind nach Deutschland ausgereist. 

 

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                                                         Die Feier

  

Im Festsaal

 

Das Programm:

 

Im Festsaal:

 

Musikstück: von Ludwig van Beethoven

 

Einzug mit den Holzkreuzen, die mit den Namen der Lager versehen sind.

 

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Begrüßung: Hans Supritz

                         Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

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Grußwort: Henriette Mojem

                       Geschäftsführerin des Vereins "Haus der Donauschwaben"

 

Musikstück: von Peter Tschaikowsky

 

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Ansprache: Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Musikstück: von Wolfgang Amadeus Mozart

 

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Andacht: Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Musikstück: von Franz Schubert

 

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Totengedenken im Ehrenhof:

 

Worte des Gedenkens: Josef Jerger,

                                               Stv, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

Kreuze werden nach Aufruf einzeln vorgetragen.

Für jedes Kreuz ertönt ein Glockenschlag.

 

Gemeinsames Lied: "Christ ist erstanden"

 

Gebet und Segen:

Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Gemeinsames Lied: Großer Gott wir loben dich

 

Dankesworte: Otto Harfmann

                              Stv. Bundesvorsitzender  der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

Einladung zu Kaffee und Kuchen!

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           Frühjahrstreffen der Kischkerer und Freunde am 18.03.2018 in KA-Neureut.

 

Wieder haben 26 fitte und treue Seelen den Weg nach Neureut zum Frühjahrstreffen gesucht  und gefunden. Denen die verhindert waren oder wegen einer Krankheit nicht dabei sein konnten wünschen  wir, dass sie zur  Kischkerer Kirchweih-Feier wieder mitfeiern können. 

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Termin unter Aktuelles u.Veranstaltungen

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Badische Neueste Nachrichten vom 28. Februar 2018

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic ihre Unterstützung auf dem Weg in die Europäische Union (EU) zugesagt.

  "Wir sind beeindruckt, wie Serbien auf dem Weg der Reformen weitergeht", sagte Frau Merkel an Dienstag, 27.02.2018.

    Reformen in der Rechtstaatlichkeit und Schutz der Grundrechte müssen noch vorangetrieben werden. Der Konflikt mit dem Kosovo muss beigelegt werden. Die EU bemüht sich seit Jahren weitgehend erfolglos, zwischen den zerstrittenen Nachbarn zu vermitteln.

 

Am 6. Mai 2017: Gedenkstätte Jarek ist nach -zig Jahren des Wartens auf eine

                             Genehmigung, errichtet und eingeweiht worden. WN  

 

                 

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

                                                                                                                                                    

 

Text-Serbien

                                                                                                                Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Jarek serbisch

                                                                                                                                                    Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 https://www.youtube.com/watch?v=rzHcNBfiiEc     <<<<   Einweihungsfeier 

 

                                           So sah die Gedenkstätte vorher aus!         

  

Im Oktober 2017: Mitten auf der Hauptkreuz-Gasse in östlicher

                                Richtung wird eine orthodoxe Kirche gebaut.

                                 

                                Das Fundament mit der Bodenplatte gibt es 

                                schon viele Jahre.

                                Vor  Jahren ist das Geld ausgegangen. Jetzt geht es weiter!? 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine 20 Meter entfernt, von dem Platz,

wo unsere  Kischkerer Kirche stand.

 

 

 

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

 

Gebaut wird zum Teil auch mit Ziegelsteinen von alten Kischkerer Häusern.

 

 WN

 

 

 Kischker - Gedenktafel

 

Herr Robert Lahr betreibt im Moment die Errichtung einer Gedenktafel, mit den Namen dieser unglücklichen  Menschen, welche im November 1944 in Kischker erschossen, ermordet wurden.

So wie es aussieht, ist er auf einem guten Weg, dies zu einem Abschluss zu führen.                        

Vielen Dank an Robert Lahr

 

Entwurf

 

Entwurf der Gedenktafel für die 142 unschuldigen Kischkerer Landsleute, welche in dieser schrecklichen Zeit ihr Leben verloren haben. (Nov. 1944)

 

Größe der Tafel:

Breite: 2,00 Meter

 Höhe: 1,20 Meter

 

Angebracht werden soll sie beim (vor dem?) Ahnen-Denkmal.

 

 

Abendstimmung an der Donau in Apatin

  

Foto: Werner Neumann, Oktober 2017

 Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Aufgefallen im Okt. 2014 bei unserer Kischker-Reise:

 

Die Trafostation im Zentrum - aus Kischkerer Zeit - gibt es nicht mehr.

Bei einem Besuch 2012 stand sie noch.

 

 

                                    

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Auf den Ortsschildern wurde der lateinische Schriftzug Backo Dobro Polje entfernt. Jetzt gibt es die Schilder nur noch mit der kyrillischer Schrift.

2012 waren noch beide Schriften drauf. 

 

Das muss niemand verstehen!

   

  

                 Es gibt Tage, 

                          da müssen wir

                 uns selbst ein Lächeln schenken.  

 

 2012

 

  

 

                        2014

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