Kischker  1786 - 1944                                                ein donauschwäbischer Ort in der Batschka 
heute:  
Bačko Dobro Polje  in der Vojvodina - im Süden der Batschka gelegen
 

Unsere Untertitel

• 19 •   Altker - Zmajevo - Oker - Pasicevo 

  • 19.1   Heimatbuch Altker
  • 19.2   Bildband Altker 


Altker, heute Zmajevo in der Batschka


Altker war eine Übersiedlungsgemeinde.

Zwischen 1827 und 1927 siedelten sich hier 451 deutsche Familien aus der Batschka an: 

146 aus Kleinker (Kischker), 
  51 aus Torschau, 
  48 aus Tscherwenka, 
  44 aus Werbaß, 
  40 aus Bulkes, 
  22 aus Schowe 

und weitere aus verschiedenen anderen Ortschaften. Bis 1944 machten die Deutschen ca. 60 Prozent der Bevölkerung aus, nach Oktober 1944 wurden sie vertrieben. 

Mit der Nachbargemeinde Kischker, heute Bačko Dobro Polje, gab es viele familiäre, wie auch wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb  stelle ich  diese  zwei  großartige  Bücher  "Altker"  ersch.  1988, und  den  "Bildband Altker"  ersch. 1990, von  Herr 
Dr. Peter Stegh in Zusammenarbeit mit Frau Edda Reichert-Stegh, als PDF-Dateien zum kostenlosen Download hier bereit. 

Dies erfolgt mit Erlaubnis der Rechteinhaber! Dafür meinen herzlichen Dank. Werner Neumann

 

19.1   Heimatbuch Altker - pdf Datei -

ZUM GELEIT

Dies ist die Geschichte Altkers, eines Dorfes in der weiten pannonischen Tiefebene zwischen den Flüssen Donau und Theiß -  in der Batschka.
Altker war, soweit man seine Geschichte überblicken kann, nie ein national einheitliches Gemeinwesen, sondern meist von Angehörigen mehrerer Völker bewohnt.

Dieses Buch ist in erster Linie der deutschen Besiedlung Altkers, der Aufbauarbeit und dem Opfergang seiner deutschen Bewohner zugedacht. Es soll aber auch von ihren Mitbürgern anderer Nationalität berichtet werden, soweit die Quellen verfügbar waren.

Altker steht, wie jedes Gemeinwesen, nicht allein für sich im abgeschlossenen Raum, sondern im großen Rahmen mit Beziehungen zu seiner Umwelt, die sich im Wechselspiel von Wirkung und Gegenwirkung einander beeinflussen. Deshalb kann über die Geschichte Altkers nicht ausschließlich auf diese selbst bezogen berichtet werden, es muß vielmehr die geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Raumes und der verschiedenen Staaten berücksichtigt werden, denen das Dorf von frühester Zeit bis zur Gegenwart angehörte.
Mit dem Buch sollen Fragen beantwortet werden, die in zunehmenden Maße von unserer jungen Generation gestellt werden, den Nachkommen der Altkerer, die Altker nur vom Hörensagen oder bestenfalls als Touristen kennengelernt haben.

Breiten Raum nimmt die Familien-Chronik ein; darin sind die Altkerer Familien, soweit nachweisbar, von ihrem Ursprung im römisch-deutschen Reich bis auf den heutigen Tag dargestellt.

Das Buch soll den noch lebenden, ehemaligen deutschen Bewohnern Altkers von ihrem unvergessenen Dorf berichten, den Nachkommen der Altkerer, allen Freunden Altkers und der interessierten Öffentlichkeit zur Unterrichtung dienen.

 

7504 Weingarten, im Mai 1988                                                                                                                         gez. Dr. Peter Stegh

 


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19.2  Bildband Altker - pdf Datei -

War Altker wirklich so schön . . . 

. . . daß man dem unscheinbaren Dorf in der Panonischen Tiefebene einen Bildband dieses Ausmaßes widmet? War es wirklich so schön und liebenswert, daß man es zum Gegenstand so umfassender Bewunderung macht?

Gewiß war es das für mich und alle Altkerer, denn es war für uns nicht nur Heim-, Wohn- und Arbeitsstätte, obwohl es das alles auch war. Es war für uns indes viel mehr, es war die über allem stehende, über alles gehende Heimat — und Heimat ist immer schön.

Nicht das Land und nicht die Staaten, in denen wir lebten, waren Beziehungspunkte der Heimatliebe, dies waren zu imaginäre, scheinbare Begriffe, die überdies ihre Grenzen und Wesensarten zu oft änderten. Das Dorf hingegen mit dem schlichten Namen Altker bot in seiner Gemeinsamkeit, in Volkstum und Sprache gleichgesinnter Menschen Beständigkeit, Schutz und Zuflucht. Das Dorf war der Inbegriff der Heimatbezogenheit und Heimatliebe, dem sich alle Altkerer, die es noch bewußt erlebten, verbunden fühlten und fühlen und das sich bei vielen Nachfahren der Altkerer, die das Dorf bisher nie sahen, immer mehr zu einem Anziehungspunkt entwickelt.

Mit diesem Bildband soll den Altkerern, die durch die Umstände der Vertreibung und Flucht keine bildliche Erinnerung weder von sich noch von ihren Angehörigen, noch vom Ort selbst haben, geholfen werden, in den Besitz umfassenden Bildmaterials zu kommen.

Gleichermaßen soll der materielle Verlust der Altkerer, inwieweit das überhaupt möglich ist, bildlich dargestellt und nachgewiesen werden.

Schließlich stellt der Bildband eine Ergänzung des 1988 erschienenen Heimatbuches ALTKER dar und erweitert die Darstellung über den Werdegang, die Aufbauleistung bis zum jähen Niedergang des deutschen Altkers und seiner deutschen Bevölkerung.

In diesem Sinne empfehle ich das Buch meinen Altkerer Landsleuten und allen Freunden Altkers.

Weingarten/ Baden, im April 1990                                                                                                                           Dr. Peter Stegh 


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